Baranek Renger Website Blog Diese fünf Dinge sollte eine gute Website haben

Diese 5 Dinge sollte jede gute Website haben

Die Website ist das Aushängeschild eines Unternehmens, ein wichtiger Verkaufskanal und auch manchmal das Erste, was der User von einer Marke sieht. Um sich eine Meinung über die Inhalte der Website zu bilden, benötigen Besucher*innen nur wenige Sekunden. Sind sie innerhalb von zwei bis drei Sekunden noch nicht überzeugt, verlassen sie die Seite wieder, ohne zu interagieren. Hohe Absprungraten oder eine geringe Verweildauer sind Indizien dafür, dass Sie Ihre Website dringend optimieren müssen. Deshalb stellen wir in diesem Beitrag fünf Dinge vor, die zu einer guten Website gehören.

#1 Klare und übersichtliche Menüführung

Eine gute Navigation ist das A und O, wenn sich Besucher*innen auf der Website alleine zurechtfinden sollen. Hauptmenü und Footer unterscheiden sich in der Regel leicht.
Das Hauptmenü ist der Wegweiser, der Nutzer*innen durch die Inhalte führt und einen groben Überblick über die Websitestruktur und die wichtigsten Seiten gibt. Das Footer-Menü führt weitere, für viele Besucher*innen weniger relevante Bereiche wie Impressum und Datenschutz oder Unterseiten auf.

Um direkt zu erkennen, worum es inhaltlich geht, sollten die Menüpunkte klar benannt sein, sprich: Wer Produkte verkaufen will, sollte den Menüpunkt auch „Produkte“ nennen und nicht „Was wir anbieten“. Außerdem ist es für die Orientierung wichtig, dass die Unterseiten gut strukturiert sind. Als Richtwert gilt: maximal drei Navigationsebenen. Konkret heißt das: Startseite, Produktübersicht, Produktkategorie, einzelnes Produkt.

Bevor eine Website live geht, lohnt es sich ausreichend Zeit in das Testing zu investieren und zu überprüfen, ob alle Links auf der Website mobil und am Desktop funktionieren. Außerdem stellt sich die strategische Frage, ob sich ein Link im gleichen Fenster, im neuen Fenster/Tab oder im neuen Browser öffnen soll. Bei externen Links auf andere Websites kann es sinnvoll sein diese in einem neuen Fenster zu öffnen.

Außerdem ist es hilfreich Websites mit Social-Media-Kanälen oder Google MyBusiness zu verknüpfen. Klingt banal, ist aber wichtig, um mehr Traffic auf die Website zu bekommen.

#2 Website-Design

Heutzutage gilt mobile First. Das heißt, die meisten User greifen über mobile Endgeräte wie Smartphones auf Websites zu. Ein responsives Design sollte entsprechend beim Layout der Website berücksichtigt werden. Außerdem sind kurze Ladezeiten wichtig. Wie bereits anfangs erwähnt, verlassen Besucher*innen die Website nach zwei bis drei Sekunden und kommen häufig nicht wieder. Geringe Absprungraten und eine hohe Verweildauer sind allerdings ein wichtiges Ziel, um potentielle Kund*innen zu binden. Sie zahlen auch auf das Google Ranking ein.

Außerdem sollten Besucher*innen anhand von ausgewählten Farben, Schriften, Bildern oder der Sprache eine Verknüpfung zur Marke herstellen. Ein konsistentes Corporate Design schafft einen Wiedererkennungswert bei der Zielgruppe und sorgt letztlich für mehr Vertrauen durch Beständigkeit.

#3 Zielgruppenrelevante Inhalte

Neben dem Branding helfen gut strukturierte und zielgruppenrelevante Website-Inhalte den Besucher*innen sich zurecht zu finden. Einfache und kurze Sätze, maximal sieben Zeilen pro Absatz (besser drei bis sechs), Zwischenüberschriften, Fettungen, passende Bilder etc. sehen ansprechend aus und helfen dem Nutzer*innen den Content schnell zu erfassen.

Besucher*innen verfolgen mit ihrem Klick auf die Website eine Intention. Sie suchen beispielsweise nach Informationen, wollen sich unterhalten lassen oder Produkte kaufen. Die Inhalte einer Website sollten interessierten Besucher*innen immer einen Mehrwert bieten. Je passender die Inhalte auf die Erwartungen der Zielgruppe zugeschnitten sind, desto geringer ist die Absprungrate und desto höher ist die Chance, dass zum Beispiel ein Kauf im Shop erfolgt oder ein Kontakt hergestellt wird.

Um Inhalte zu planen und strukturiert aufzubereiten, kann es hilfreich sein W-Fragen im Fließtext zu beantworten und den Mehrwert für Besucher*innen kritisch zu hinterfragen. Die Verwendung unterschiedlicher Formate wie Text, Fotos, Tabellen, Videos ect. kann die Attraktivität einer Website erhöhen.

#4 Call to Actions

Jede Website verfolgt ein Ziel: Produkte verkaufen, Dienstleistungen anbieten oder neue Kund*innen erreichen. Wenn Besucher*innen durch die Website stöbern und beispielsweise Referenzen anschauen, ist es wahrscheinlich, dass sie etwas ähnliches auch für sich suchen. Deshalb sollten Call to Actions wie ein Button „Zu unseren Leistungen“ die interessierten Besucher*innen auf der Referenzseite direkt abholen und auf die Leistungsseite verlinken.

Wichtig ist also den Website-Besucher*innen einen Schritt voraus zu sein und ihnen das zu geben, was sie jetzt suchen. So fühlen sich Besucher*innen in guten Händen, verweilen länger auf der Website und lernen automatisch mehr über die angebotenen Leistungen. Das wiederum zeigt die eigene Expertise und Kompetenz.

#5 Wichtige Seiten und Sicherheitsstandards

Eine der wichtigsten Seiten ist die Startseite. Fast alle Nutzer*innen befassen sich mit deren Inhalten, wenn sie eine neue Website besuchen. Die Startseite hat oft viele Klicks und wird auch häufig verlinkt. Ebenfalls relevant ist die Über-Seite. Hier können interessierte Besucher*innen mehr über das Unternehmen oder die Person erfahren. Dadurch werden der*die Website-Anbieter*in greifbarer und wirkt vertrauensvoller.

Haben Sie schon einmal verzweifelt den Eingang zu einem Geschäft gesucht? So ähnlich fühlt sich ein User auf der Website, wenn er Interesse zeigt, aber keinen Kontakt aufnehmen kann. Deshalb sollten Kontaktmöglichkeiten auf einer Website einfach und schnell auffindbar sein. Das gelingt beispielsweise über ein Kontaktfomular, die Angabe von Telefonnummer und E-Mail-Adresse oder Tools, um Termine zu vereinbaren. Praktisch ist die Verlinkung der Mail-Adresse, denn Besucher*innen sind bequem.

Die meisten Websites unterliegen nach § 5 Telemediengesetz (TMG)1 einer Impressumspflicht. Das heißt, Website-Anbieter*innen müssen Angaben zu ihrer Identität bereitstellen. Nutzer*innen können anhand des Impressums erkennen, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Auch in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist alles rund um personenbezogene Daten, Tracking, Cookies etc. gesetzlich geregelt. Durch die DSGVO-Bestimmungen ist auch eine SSL-Verschlüsselung seit Mai 2018 Pflicht.2

 

(1) https://www.bmj.de/DE/Verbraucherportal/DigitalesTelekommunikation/Impressumspflicht/Impressumspflicht_node.html

(2) https://www.df.eu/blog/jetzt-wird-es-zeit-die-dsgvo-macht-ssl-zur-pflicht/

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