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#TexterKnowhow: 8 Tipps für einen guten Blogbeitrag

Worauf kommt es bei einem guten Artikel an? Wie schaffe ich für mein Unternehmen geeigneten Content, den möglichst viele Menschen lesen? Ein guter Schreibstil reicht schon lange nicht mehr aus, um Leser*innen einen Mehrwert zu bieten und im Gedächtnis zu bleiben. Wer erfolgreich im Web publizieren möchte, muss mittlerweile einiges beachten. Wir haben die wichtigsten Schritte für einen perfekten Artikel zusammengefasst.

#1 Recherche

Sobald das Thema feststeht, kann es endlich mit dem Schreiben losgehen. Das stimmt leider nicht ganz, denn blind darauf lostexten rächt sich meistens im Nachhinein. Eine gründliche Recherche ist die Basis für jeden guten Artikel. Dafür muss ausreichend Zeit eingeplant werden. Es erfordert einen gut recherchierten und qualitativ hochwertigen Content, um möglichst viele Leser*innen auf den Blog zu bringen, die den Beitrag auch bis zum Ende konsumieren.

Um herauszufinden, welche Informationen für die Zielgruppe relevant sind, lohnt sich ein Blick auf die ersten zehn Google-Suchergebnisse zum Thema. In diesen Artikeln finden sich häufig passende Inhalte, weiterführende Quellen uvm., bei denen Texter*innen Inspiration für ihren eigenen Beitrag finden können.

#2 Keyword-Recherche

Damit potenzielle Leser*innen den Artikel auffinden, muss er für die Suchmaschine interessant sein. Das heißt, der Beitrag muss bestimmte Keywords enthalten, die Nutzer*innen googlen. Bei der Recherche nach relevanten Suchbegriffen helfen SEO-Tools wie Sistrix, aber auch einfache Tricks innerhalb der Google-Suche: Beispielsweise kann es hilfreich sein, die verwandten Suchanfragen am Ende einer Suchergebnisseite oder die Suchvorschläge im Eingabefeld anzuschauen.

Die recherchierten Keywords sollten natürlich nicht nur im Fleißtext, sondern auch im Titel, in den Überschriften, in den Bildtiteln und im Alt-Tag vorkommen. Das Haupt-Keyword gehört auf jeden Fall in die URL und in den Titel. Achtung bei der Suchmaschinenoptimierung: Bitte kein Keyword-Stuffing betreiben. Denn Texte werden nicht für die Suchmaschine geschrieben, sondern sollen den Leser*innen einen Mehrwert bieten. Google erkennt mittlerweile semantische Zusammenhänge im Text, deshalb unbedingt auch Synonyme verwenden.

#3 Struktur

Bevor das eigentliche Texten beginnt, ist noch ein weiterer Schritt notwendig. Es ist hilfreich, dem Artikel bereits jetzt eine Struktur zu geben und grobe Überschriften festzulegen. Dieses Konzept ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, hilft aber die Inhalte thematisch zu sortieren und in einer logischen Reihenfolge anzuordnen – der berühmte rote Faden. Dabei sind die Zwischenüberschriften im späteren Beitrag besonders wichtig, denn Leser*innen scannen oft einen Artikel nach relevanten Informationen bevor sie anfangen, ihn wirklich zu lesen.

#4 Erste Fassung

Jetzt geht es endlich ans Schreiben. Die Einleitung fasst die wichtigsten Informationen des Beitrags zusammen und soll das Interesse der Leser*innen wecken. Um von der Einleitung bis zum Schluss einen Bogen zu spannen, sollte der Einleitungstext vor Fertigstellung nochmal abgeglichen und eventuell angepasst werden. Manche Texter*innen schreiben die Einleitung deshalb sogar erst ganz am Ende, wenn der Artikel schon fertig ist.

Auch die Überschrift muss neugierig machen. Eine fesselnde Überschrift lockt Nutzer*innen an, überhaupt auf den Artikel zu klicken. Hier hilft es, mehrere Varianten der Überschrift zu verfassen und am Ende die beste auszuwählen.

Innerhalb des Textes gilt: Kurze und einfache Sätze, drei bis maximal sieben Zeilen pro Absatz, kraftvolle Wörter, aktiv statt passiv formulieren und Keywords verwenden. Ein guter Beitrag enthält auch thematisch passende Bilder, Infografiken, auflockernde Elemente wie Tabellen etc. Ein guter Beitrag bietet einen Mehrwert, ist authentisch geschrieben und bleibt im Gedächtnis.

#5 Redigieren

Der Artikel ist verfasst, aber noch lange nicht fertig, denn der Feinschliff sowie das Einbauen ins CMS und die Veröffentlichung fehlen noch. Aus eigener Erfahrung können wir versichern, dass es IMMER etwas zum Optimieren gibt. Auf folgende Fragestellungen sollte man insbesondere achten: Liest sich der Artikel flüssig? Gibt es Rechtschreib- oder Grammatikfehler? Wiederholen sich Wörter im Text, die nahe beieinanderstehen? Sind die Satzanfänge abwechslungsreich?

#6 Text ruhen lassen

Ein guter Wein braucht Zeit zu reifen. Ähnlich verhält es sich auch bei Texten, denn ein gutes Ergebnis kommt nicht von jetzt auf gleich. Nach wenigen Tagen betrachtet man den Beitrag bereits mit einem anderen Blick. Korrekturen oder Ergänzungen fallen nun leichter.

Außerdem sollten auch die besten Texter*innen eine weitere Person Korrekturlesen lassen, da man selbst oft blind für seine eigenen Fehler wird. Und Kopf hoch, auch wenn mal alles rot angemarkert ist oder viele Rückfragen zum Text kommen – oberstes Ziel ist es, einen absolut fehlerfreien Text zu veröffentlichen, der einen Mehrwert für die Leser*innen bietet.

#7 Einbauen ins CMS

Der vorletzte Schritt bis zum Veröffentlichen ist das Einbauen ins CMS. Viele Unternehmen arbeiten mit WordPress oder Typo3. Hier gilt es auf die bereits thematisierte Strukturierung des Textes zu achten: Absätze, Zwischenüberschriften, Fettungen wichtiger Wörter und interne Verlinkungen auf weitere, thematisch passende Artikel können für die Leser*innen nützlich sein. Außerdem ist eine korrekte Quellenangabe wichtig. Damit die Besucher*innen die Website nicht mitten im Text verlassen und ggf. nicht mehr zum Artikel zurückkehren, sollten sich externe Links in einem weiteren Tab öffnen.

Technisch gesehen, müssen Bilder möglichst klein eingebunden werden. Denn: Je größer ein Bild, desto länger wird es geladen und desto schlechter wird die User Experience. Die Ladezeit einer Website fließt auch bei den Google-Rankingfaktoren ein. Lädt der eigene Beitrag schneller als bei Konkurrent*innen, kann das ausschlaggebend sein, ob sich ein Unternehmen vor oder hinter ihnen einreiht. Je nach Bildmaß sind wenige hundert Kilobyte empfehlenswert.

Um einen Artikel auf der Website selbst aufzufinden, ist es wichtig, mit Schlagwörtern und/oder Kategorien zu arbeiten. Außerdem sollten Meta-Tags, ein passendes Beitragsbild und eine URL, die das Keyword enthält. Nur so hat der Beitrag eine Chance, um bei Google auf den vorderen Plätzen mitzuspielen.

#8 Veröffentlichen

Geschafft! Der Text ist geschrieben, publiziert und noch ein letztes Mal im finalen Zustand geprüft. Damit potenzielle Leser*innen den Beitrag jetzt schnell auffinden, muss er über weitere Kanäle wie Social Media oder Newsletter geteilt werden. Auch der Google Crawler wird die Seite wahrscheinlich nicht sofort auffinden und innerhalb der ersten Suchergebnisse platzieren. Hier braucht man also etwas Geduld. Auch inhaltlich relevante Beiträge müssen sich manchmal erst in der Zielgruppe etablieren.

Fazit

Es gibt viele Stellschrauben, die einen guten Artikel ausmachen. Wichtig ist immer, dass Texter*innen für Leser*innen und nicht für die Suchmaschine schrieben. Ein gutes Google-Ranking ist toll und bringt viel Traffic auf die Website. Das hilft allerdings alles nichts, wenn die Besucher*innen nicht die gewünschten Informationen finden und keiner den Beitrag gerne liest. Darum sollte man auch während des Schreibprozesses immer seine Zielgruppe vor Augen behalten.

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