Baranek & Renger Blog gutes Arbeitsklima, Brainstorming

Gutes Arbeitsklima – die wichtigsten 10 Tipps

Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit den Mitarbeiter*innen. Denn wer gern ins Büro kommt, der arbeitet effizienter. Ein hohes Gehalt reicht da schon lange nicht mehr. Heute zählen Work-Life-Balance, Fortbildungsmöglichkeiten, Anerkennung uvm.

Langfristig wirkt sich gutes Arbeitsklima also positiv auf das Unternehmen aus. Es fördert die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen und steigert deren Motivation und Produktivität. Außerdem spielt die Arbeitsatmosphäre eine wichtige Rolle bei der Suche nach Bewerber:innen für offene Stellen.

Unternehmen müssen sich anpassen und Arbeitgeber*innen haben viele Möglichkeiten, für eine gute Arbeitsatmosphäre zu sorgen. Welche Vorteile hat der*die Arbeitgeber*in und welche Faktoren sind wichtig für ein gutes Arbeitsklima? Wir haben die 10 wichtigsten Tipps zusammengefasst.

#1 Wohlfühlen am Arbeitsplatz

Wer sich wohl fühlt, arbeitet besser. Das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen lässt sich durch einfache Maßnahmen fördern. Stimmen, klappernde Tastaturen oder Bürogeräte erzeugen manchmal eine störende Geräuschkulisse. Um konzentrierter und stressfreier zu arbeiten, lohnt es sich, die Raumakustik zu verbessern. Ähnlich zur auditiven Wahrnehmung verhält es sich bei der visuellen: Grünpflanzen wirken beruhigend und fördern eine gute Luftqualität im Büro. Auch die Beleuchtung kann für ein gutes Arbeitsklima sorgen.

Mittlerweile sind Rücken- oder Nackenprobleme im Büro keine Seltenheit mehr. Häufig fällt der Satz: „Ich hab heute Physio.“ Gute Büromöbel, Sitz-Trainer (Hocker ohne Lehne) oder Arbeitsplätze zum Stehen können Verspannungen verhindern. Kreative Arbeitsplätze, Entspannungsräume und eine ansprechende Einrichtung zahlen ebenfalls auf den Wohlfühlfaktor ein.

#2 Job-Benefits

Ein gutes, branchenübliches Gehalt und ein unbefristeter Arbeitsplatz stehen bei den meisten Arbeitnehmer*innen sicherlich weit oben auf der Hitliste. Im modernen Arbeitsmarkt zählen aber mehr als finanzielle Anreize, denn Mitarbeiter*innen wollen mitbestimmen. Wann und wo arbeite ich, sind heute wichtige Faktoren für eine gute Work-Life-Balance. Unternehmen können durch Angebote wie Homeoffice, Gleitzeit oder flexible Stundeneinteilung diesem Wunsch entgegenkommen.

Weitere Faktoren sind Firmensport-Angebote und die Lage des Büros. Sind viele Cafés und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe? Ist es gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen? Kann ich vor der Türe parken?

#3 Gesundheitsmanagement

Wer gesund ist, fällt weniger aus und sitzt motivierter am Arbeitsplatz. Ergo: weniger Ausfallkosten und mehr Produktivität. Betriebliches Gesundheitsmanagement tut also nicht nur den Mitarbeiter*innen gut, sondern zahlt sich auch für das Unternehmen aus. Durch Sportangebote, Zusammenarbeit mit den Krankenkassen oder Stressmanagement können Arbeitgeber*innen die Fitness ihrer Angestellten fördern und möglichen Ausfällen vorbeugen.

#4 Individualität fördern

Klein, groß, dick, dünn, weiblich, männlich etc. So vielfältig wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind ihre Arbeitsweisen und Bedürfnisse. Deshalb sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen auf verschiedenen Wegen fördern, z. B. Mitentscheiden, Weiterbilden, Einzelarbeitsplätze, Gruppenarbeitsplätze. Je größer ein Unternehmen, desto schwieriger ist es, alle Mitarbeiter immer adäquat abzuholen. In regelmäßigen Gesprächen und durch eine offene Kommunikation erfahren Arbeitgeber*innen, wo ihre Mitarbeiter*innen gerade stehen und in welche Richtung sie sich entwickeln bzw. entwickeln wollen.

#5 Kommunikation

Entscheidend für ein gutes Arbeitsklima ist auch die Führungsebene. Klare Ziele, ein enger Austausch mit den Mitarbeiter*innen, Transparenz bei Entscheidungen sowie eine offene und konstruktive Feedback-Kultur stärken das Vertrauen gegenüber den Führungskräften. Um eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, sollte man sich auch beim Namen kennen. Bei kleineren Unternehmen ist das relativ einfach, bei größeren schon mal eine Herausforderung.

Durch regelmäßige Mitarbeiter*innenbefragungen können Arbeitgeber*innen sich Feedback einholen. Anders als im persönlichen Gespräch, sind Arbeitnehmer*innen bei anonymen Umfragen eher bereit, Prozesse zu kritisieren oder Optimierungswünsche zu äußern.

#6 Lob und Anerkennung

Ein wertschätzender Umgang miteinander motiviert die Mitarbeiter*innen und fördert das Selbstbewusstsein. Anerkennung kennt viele Wege: einfach mal Danke sagen oder ein Lob aussprechen, einen Bonus auszahlen etc. Aber auch individuelle Zielvereinbarungen zeigen Vertrauen gegenüber den Arbeitnehmer*innen. Wer sich gesehen fühlt und merkt, dass seine Arbeit geschätzt wird, ist um so motivierter.

#7 Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

Ein attraktiver Arbeitsplatz zeichnet sich zudem durch Aufstiegsmöglichkeiten aus. Die persönliche Entwicklung ist ein wichtiger Motivationstreiber und für viele eine Chance. Mitarbeiter*innen sollten sich individuell und zielgerichtet weiterbilden können, bei internen oder externe Fortbildungen wie z. B. Online-Kursen mit freier Zeiteinteilung.

#8 Teamevents

Der gute alte Betriebsausflug oder die Weihnachtsfeier gehören in jedes Unternehmen. Teamevents sind eine willkommene Abwechslung im Arbeitsalltag. Fahrradtouren, gemeinsam Grillen, Bowling spielen etc. – die Möglichkeiten sind unendlich. So entsteht eine lockere Atmosphäre, in der Kolleg*innen sich untereinander und auch den*die Vorgesetzte*n besser kennenlernen.

Events können von ein paar Stunden bis hin zu mehreren Tagen dauern. In dem Zusammenhang stehen auch Workations, eine Zusammensetzung aus Work und Vacation, bei denen ein Team extra in eine andere Stadt fährt.

#9 Teamwork

Teamfähig zu sein, ist ein wichtiges Einstellungskriterium, denn gemeinsam arbeitet man effizienter. Eine Voraussetzung, um sich im Team zu entfalten, sind die richtigen Räumlichkeiten. Dazu zählen beispielsweise Break-Out Rooms und Green Space Areas. Sie sorgen außerdem für Abwechslung zum eigenen Schreibtisch.

#10 “Wir-Gefühl” stärken

Mitarbeiter*innen wollen ein Teil des Ganzen sein und am Arbeitsplatz dazu gehören. Je stärker das “Wir-Gefühl“ ist, desto lieber gehen sie ihrer Arbeit nach. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Aufgaben einen höheren Stellenwert einnehmen und sie einen besseren Beitrag leisten. Alle vorhergegangenen Tipps fördern genau das.

Fazit

Um ein besseres Arbeitsklima zu schaffen, gibt es viele Stellschrauben. An denen müssen Unternehmen immer wieder nachjustieren, um im Wandel der Zeit mitzugehen und Mitarbeiter*innen zufrieden zu stellen. Langfristig zahlt sich das durch eine höhere Produktivität, geringere Ausfallkosten und weniger Fluktuation aus.

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