Google AdWords richtig nutzen – Pt. 1

Wir waren in der Google Zukunftswerkstatt. Erste Erkenntnis: Wir wissen es tatsächlich, was wir tun. Zweite Erkenntnis: Jetzt wissen wir sogar noch mehr.

Google will, dass jeder der Google nutzt auch versteht, wie Google funktioniert – zumindest mehr oder weniger. Vergangene Woche besuchten wir darum die Google Zukunftswerkstatt, denn schließlich schreiben wir uns hier auf die Fahnen, dass wir wissen, was wir tun, wenn wir für unsere Kunden Google für Werbeanzeigen nutzen. Es schadet aber bekanntlich nie, das eigene Wissen ab und an mal zu hinterfragen, aufzufrischen oder zu erweitern.

Jedes Unternehmen braucht eine Website

Vier Tage lang drehte sich also alles um Goolge AdWords. Das Publikum war bunt gemischt und zeigte: Es gibt einfach keine Alternative mehr zu Google bzw. zu Werbung auf Google. Wer ein Unternehmen hat, der wirbt auf Google. Egal, welche Branche, welche Zielgruppe. Wer eine Website hat – und an dieser Stelle noch mal der Hinweis: Jedes Unternehmen sollte eine eigene Website haben – der kann diese mit Google AdWords unter die Leute bringen. Denn wer nicht gesehen wird, der existiert nicht.

Ads in der Google-Suche, im Display oder Shopping

Wer auf Google sucht, der weiß eigentlich schon, wonach er sucht. Während auf Facebook & Co. noch Bedürfnisse getriggert werden, von denen wir eigentlich noch gar nichts wussten, schalten wir auf Google Werbung für die, die „Paris Kurztrip“ eingeben, weil sie einen Kurztrip nach Paris planen. Das spielt uns als Werbebetreibende in die Karten, denn wir können den User genau da abholen, wo er steht. Wir können gezielt werben. Das Tool selbst ist dabei fast selbsterklärend. So richtig viel kann man nicht falsch machen. Wichtig aber: Gute Qualität erzielt auch gute Ergebnisse. Aber dazu gleich mehr.

Je genauer, desto besser

Gerade das Remarketing funktioniert über sehr gezielte Werbung. Neben Display- und Shopping-Ads eigenen sich da natürlich dann auch die Sozialen Netzwerke hervorragend. Google selbst machts vor. Nach meinem Besuch auf der Website der Zukunfstwerkstatt, bekomme ich in Facebook direkt die passende Anzeige ausgespielt. Die Message: „Das hat dich interessiert. Bleib dran.“ Auch auf den Websites, auf den ich weiter unterwegs bin, erinnern mich solche oder ähnlich Anzeigen jetzt an meine Recherche. Ähnlich funktioniert das mit dem Kurztrip nach Paris. Wer das einmal gegoogelt hat, der wird auf den Folgeseiten immer wieder auf Anzeigen mit Reisetipps nach Paris treffen.

Der Qualitätsfaktor

Die Anzeigen in Google AdWords funktionieren über Gebote, über Geld. Wie bei einer Auktion buhlen alle um den Gewinn, den ersten Platz. Wer aber glaubt, dass der meistbietende immer ganz oben steht, der irrt. Denn allein die Kohle bringt nicht die Poleposition, wenn der Inhalt – und vor allem das Keyword – nicht passt. Google nennt das den Qualitätsfaktor und der berechnet sich aus dem Gebot, dem Inhalt der Anzeige und dem Inhalt der angesteuerten Website. Beispiel aus dem Workshop: Wenn mein Anzeigentext sowohl in Titel als auch in Beschreibung mehr oder weniger „Geld Geld Geld“ lautet, meine URL sowie der Inhalt meiner Website aber ganz klar Schokolade als Thema ausgibt und auch das Keyword Schokolade ist, stimmen Anzeige und Website nicht überein und der Qualitätsfaktor sinkt, meine Position in der Suchmaschine folglich auch – ganz gleich, ob mein Gebot höher war als das der Konkurrenz.

Fazit Pt. 1: Qualität zählt

Warum das so ist, erklärt sich ganz leicht: Google möchte den User mit einer positiven Erfahrung zurücklassen. Der User soll bei Google finden, was er sucht. Ansonsten fällt das auf die Suchmaschine zurück. Also scannt Google die Website und die Anzeigen nach relevanten Inhalten, nach dem ausgegebenen Keyword und vielem mehr. Wenn das alles stimmt – stimmig ist – landet man auch ganz vorne, wenn man keine großen Summen ausgibt. Google hat dazu übrigens auch einen eigenen Begriff: ROTN. Relevant. Original. Transparent. Navigationsfreundlich.

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